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Mehr über den Besuch von Arad’s neuem Bürgermeister Dr. Mordechai (Moty) Brill, Iris Kozlovich und Eydal Keydar finden Sie hier... |
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Weit entfernt und nur mit dem
Flugzeug über Tel Aviv zu erreichen ist Dinslakens Partnerstadt in Israel: Arad, am Rande der Negevwüste und nahe am Toten Meer. Die Partnerschaft besteht seit 1989 eingegangen.
Jüdische Bürger gehörten über Jahrhunderte selbstverständlich zur Gesellschaft unserer Stadt Dinslaken, sie haben das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben in Dinslaken
geprägt. Dieses gemeinsame Leben endete mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten
Die Synagoge an der heutigen Friedrich-Ebert-Straße wurde zerstört, zahlreiche Privatwohnungen geplündert und angesteckt, das israelitische Waisenhaus verwüstet, die Menschen geprügelt, getreten, gedemütigt. Heute erinnnern nur noch Gedenktafeln und Denkmale an die jüdische Gemeinde und an jüdische Menschen in Dinslaken. Mehr darüber erfahren Sie hier... Mit der Städtepartnerschaft zwischen Dinslaken und Arad wollte man in Dinslaken einen neuen Anfang in den Beziehungen zwischen Deutschen und Israelis wagen.
Viele Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion und aus anderen Teilen der Welt sind in den letzten Jahren gekommen. Die Bevölkerung wächst
ständig. Derzeit sind es etwa 25.000 Einwohner. Stadtplaner schließen eine Verdoppelung nicht aus. Die Stadt lebt von der Industrie, setzt aber zunehmend auf den Tourismus. Da
lockt zum einen die bizarr anmutende Wüste, eine atemberaubende Landschaft mit inzwischen überwiegend seßhaft gewordenen Beduinen. Zum anderen bietet die Wüste und das Tote Meer bei manchen Erkrankungen erstaunliche
Heilungs- und Linderungsmöglichkeiten, z. b. für Neurodermitis-und Schuppenflechte-Patienten oder für Menschen mit Erkrankungen der Atemwege, die in Arad
reine, pollenfreie Luft atmen können. Aber auch so ist das Ausruhen und Zeitung lesen auf dem Toten Meer ein Erlebnis. Einige Hotels in Arad bieten Kuranwendungen, ebenfalls die
neuen großen Hotels am Ufer des toten Meeres in ca. 20 km Entfernung. Nach Arad fährt man auch wegen der historischen Spuren Israels. Arad ist ein guter
Ausgangspunkt für eine Rundreise. Oder - wie gesagt - für einen Kururlaub. Und nach Arad fährt man als Dinslakener natürlich auch wegen der vielen sympathischen und
engagierten Menschen, die diese Partnerschaft tragen und mit Leben erfüllen - einfach um sie wiederzusehen, mit ihnen zu reden und etwas zu unternehmen.
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