Dinslakener Delegation zurück aus Arad Ein bisschen Politik, viele Bürgergruppen und die operative Ebene der Verwaltung, das war die
Grundlage für die Zusammensetzung der Delegation. "Partnerschaft wird von der Politik begleitet und unterstützt, gelebt wird sie aber erst dann, wenn sich die Menschen in beiden
Städten persönlich darum kümmern," erklärte Sabine Weiss nach ihrer Rückkehr. Unter diesem Aspekt hatten die israelischen Gastgeber ein eng gedrängtes, dreitägiges Besuchsprogramm zusammengestellt.
Informationsbesuche in sozialen und kulturellen Einrichtungen der Wüstenstadt, Gespräche mit Verantwortlichen aus Sport, Schule und Kultur, Vorträge zur politischen und wirtschaftlichen
Lage wechselten ab mit Exkursionen in die nähere Umgebung. Aber auch auf anderen Gebieten soll es zu einer stärkeren Begegnung kommen. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Musikschule Dinslaken sprach Ludger Höffkes eine Einladung an das
Jugend-Streichorchester aus Arad aus, und auch im Bereich Tennis konnte Marc Hellmich mit dem Geschäftsführer des Tennisclubs Arad konkrete Austauschmaßnahmen verabreden. "Der Besuch hat viel versprechende Ansätze zu Tage gefördert," resümiert Kulturausschussvorsitzende Renate Seidel. "Jetzt kommt es darauf an, diesen
Schwung für den konkreten Ausbau der Beziehungen zu nutzen." Bei einem großen Abschlussempfang überreichte Arads Bürgermeister Tabib seiner Amtskollegin Weiss einen
Stadtschlüssel als Symbol für die Offenheit, mit der Arad die Freunde aus Dinslaken empfangen wird.
Weniger symbolisch denn praktisch war das Geschenk, mit dem sich Sabine Weiss revanchierte. Die Dinslakener hatten einen Satz Trommeln für die Arbeit des musikalischen Kindergartens mitgebracht, die dort
auch direkt mit viel Freude und großem Hallo eingesetzt wurden. (Quelle: überarbeitete Pressemeldung der Stadt Dinslaken)
Ein Brief des Bürgermeisters von Arad vom 17. Juli 2001 beschäftigt sich mit der Bedeutung des Besuchs der Dinslakener Delegation für unsere Partnerstadt. vielen Dank für Ihren Brief vom 19. Juni. Es war uns ein großes Vergnügen Sie und Ihre ganze Delegation hier in Arad als Gäste
zum empfangen. Wir sind sehr erfreut, dass Sie Ihren Besuch genossen haben und hoffen, dass wir uns bei zahlreichen Gelegenheiten in der Zukunft wieder treffen werden. Diese Besuche verstärken Freundschaften, die die
Grenzen und die Politik überschreiten und machen aus unserer Städtepartnerschaft eine beeindruckende Realität. Es war besonders wichtig, dass Sie zu dieser Zeit kamen, in der so viele Menschen zögern, ein Land zu
besuchen, in dem der Terrorismus weit verbreitet ist. Ihr Kommen war ein Symbol der Solidarität mit uns in diesem schwierigen Zeiten und eine deutliche Botschaft, dass wir nicht alleine sind. Wir danken Ihnen für Ihre
Unterstützung und würden Sie bitten unsere Botschafter zu sein und andere zu ermutigen, um selbst zu sehen, dass trotz allem unser herrliches Land genossen werden kann und Wert ist
besucht zu werden. Gemeinsam können wir das Ziel des wahnwitzigen Terrorismus, die Weit einzuschüchtern, überwinden. Vielen Dank noch einmal für Ihre Einladung Dinsiaken zu besuchen. Ich denke daran, Sie in der
ersten Hälfte 2002 zu besuchen und wäre erfreut von Ihnen zu hören, welche Zeiten Ihnen angenehm wären. Dies wäre sicher eine Gelegenheit den 15. Jahrestag unserer Partnerschaft in
2004 und die besten Möglichkeiten ihn zu begehen, zu diskutieren. Mit herzlichen guten Wünschen |
|||||||
(c) 4/2001 - Stadtjugendring Dinslaken e.V. - webmaster@jung-in-dinslaken.de |
|||||||